Sonntag, 31. Januar 2010

Spät aber doch!

Ihr habt mir so eine große Freude gemacht!!! Ich hätte wirklich nie geglaubt so herzlich in Empfang genommen zu werden! Vielen Dank für die Überraschung mit dem Transparent am Flughafen von Marga, Melania, Thommi und Adrian! Auch ein großes Dankeschön an Christian für die Organisation der Überraschungs- Willkommensfeier und ein ganz liebes Danke für die Überraschung und Dichthalten an Nadine, Andrea M., Andrea N., Markus, Andrea F., Christian Sch., und Lukas! Auch an alle die an diesem Tag verhindert waren, ich hab mich sehr gefreut von euch zu hören!

Nun bin ich schon über ein Monat wieder zurück in Österreich. Es fühlt sich nicht so an und die Zeit verrinnt mir wie immer wie Sand in meinen Fingern. (ist ja nichts Neues bei mir… ;-) )
Zum morgigen 1. Feb. beginnt wieder die Arbeit in der Klinik, auf die ich mich schon sehr freue! Ich blicke auf eine schöne und ereignisreiche Zeit zurück und möchte die Auszeit nicht missen. Zuletzt waren noch Reisen durchs heimische Österreich nach Zell am See mit Vera, Andi, Andrea und Christian. Danke für den tollen Winterurlaub mit euch und den lustigen Jahreswechsel zu dem Markus noch hinzugestoßen ist. Das slowakische Feuerwasser hats in sich! Bin gespannt obs nächstes Jahr eine richtige Hütte wird! :D

Vielen Dank an meine Familie und Freunde in Bayern für das schöne Weihnachtsfest! Es war sehr schön euch alle wiederzusehen! Manche Dinge ändern sich einfach nie wie die Würstelgschicht von meiner Mama jedes Jahr zu Weihnachten. :)

Die letzte Reise ging zur Abwechslung mal in wärmere Gegenden. Ein traumhafter Urlaub auf Koh Samui war der Ausklang der ereignisreichen letzten 6 Monate.

Vielen Dank an euch alle! Es ist schön, so liebe Menschen um sich zu haben! Danke, dass ihr euch bei mir in Schweden immer so fleißig gemeldet habt und mir so manch schwere Stunden erleichtert habt.
An meine „Schweden-Mädls“: Ich vermisse euch! Ich hoffe ihr habt euch alles zu Hause schon gut eingelebt! Ganz liebe Grüße an Anja, Angi, Ulrike, Nina, Kristin, Alex, Larissa und Dörte!

ALLES LIEBE,
EURE CARO

Dienstag, 8. Dezember 2009

Schöne vorweihnachteliche Zeit!

Der größte Weihnachtsmarkt Schwedens findet in Göteborg/Liseberg statt, mit Millionen von funkelnden Lichtern im Park…

Liebe Grüße aus Schweden! Ich freue mich euch alle wieder zu sehen!



Lappland/Kiruna

Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens (18.000 Einwohner). Der Name stammt vom samischen Wort für 'Schneehuhn' ab. Die Stadt liegt 200 km nördlich des Polarkreises und ist per Flugzeug und Zug gut erreichbar.



Lappland/Kiruna

In Kiruna wird moderner Eisenerzbergbau betrieben. Aufgrund des großen Wachstums des Untertagebergwerks muss die Stadt wegen Einsturzgefahr umziehen, was viele Bürger sehr ärgert.

45 Kilometer östlich der Stadt liegt der Raketenstartplatz Esrange. Ab 2010 sollen in Kiruna zivile Weltraumflüge starten, bei denen man für vier Minuten Schwerelosigkeit erleben kann!

Viele Touristen locken die Nordlichter und die dunkelblauem Polarnächte her. Leider durften wir die wunderbaren Nordlichter nicht zu Gesicht bekommen.
Die Kälte ist wegen der niedrigen Luftfeuchtigkeit gut erträglich. Und wenn es hell wird im Lappland bekommt man ein so schönes Tageslicht zu Gesicht, wie ich es zu vor nie gesehen habe! Leider ist es im Dez nur kurz hell…






Ureinwohner Schwedens: Die Sami

Sightseeingtour bei -28°C!

Die Sami, die sich als ein Volk begreifen, leben heute auf dem Territorium von vier Staaten. Norwegen, Schweden, Finnland und Russland haben sich den Lebensraum der Sami einverleibt. Das unkriegerische Volk, das sich nicht als Staat organisierte und den Begriff "Landbesitz" nicht kannte lebten lange als Nomaden und zogen mit den Rentieren, heute gehen die meisten Samen „normalen“ Berufen nach.

Wo der Winter neun Monate dauert, der Boden gefroren bleibt und die Sommer kurz und veränderlich sind. Dort brachten die Sami etwas zustande, was kein Skandinavier sich zugemutet hätte und was eine Kunst zu nennen ist: das Überleben in arktischer Gegend, im Umgang mit einer sensiblen Umwelt und herausfordernden klimatischen Bedingungen.
Es soll etwa 40 000 - 60 000 Sami geben, davon leben 20.000 - 30.000 in Norwegen, 10.000 - 20.000 in Schweden, 3.000 - 5.000 in Finnland und rund 2.000 In der Sowjetunion.

Eine reine Kultur gibt es nicht, immer ist sie ein Produkt von gegenseitigem Geben und Nehmen.

Die Frage nach der Herkunft der Sami lässt sich nicht mit Sicherheit beantworten. Kulturell besteht auf jeden Fall eine Verbindung mit sibirischen Völkern, z.B. den Samojeden. Noch heute leben in Nentsi/Ural Rentier-Nomaden, die ihr Zelt genau gleich aufbauen und einteilen wie die Sami. Als gesichert kann, nach dem heutigen Stand der Forschung, nur gelten, dass um 500 v.Chr. Vorfahren der Sami, sogenannte Proto-Sami, zwischen dem Weissen Meer und Onega- und Ladogasee lebten.






Eishotel

Jedes Jahr im Frühjahr beginnen die Vorbereitungen für die kommende Saison. Im Herbst, meist im November, wenn sich der erste Schnee über das Land legt, wird der Aufbau gestartet. Zirka 2000 Tonnen Eis und 30000 Tonnen Schnee werden zu dem Riesen-Iglu verarbeitet. Ein Teil des Hauses wird mit einer Metallgußform gebaut, die mit Schnee und Wasser benetzt wird. Nur so lassen sich auch die vier Meter hohen Räumen stabil bauen.

Das Eishotel in Jukkasjärvi hat neben Eisbar und Eingangshalle rund 60 Räume, in denen 140 Personen übernachten können. Das besonders klare Eis kommt aus dem Tornefluss und wird in Blöcken aus dem Fluss gesägt. Jede Saison werden 14.000 Übernachtungen gebucht - zusätzlich besuchen 45.000 Tagesgäste die Anlage. Die Innentemperatur beträgt circa –5 °C, bei Außentemperaturen um –30 °C.

Die Gäste verbringen in der Regel nur eine Nacht im Eishotel und die weiteren Nächte in den nebenan liegenden Hütten mit Glasdach um das Nordlicht zu sehen. Der Abend wird an der Bar bei Wodka aus Eisgläsern verbracht. Gegen die Kälte schützen wattierte Snowmobil-Overalls. Geschlafen wird in Schlafsäcken auf Rentierfellen, die wiederum auf Eisblöcken liegen. Alles ist echt. Echt aus Eis, nur das Kaminfeuer ist künstlich…






Wildnes

Per Hundeschlitten, Schneemobil und Boot durchquerten wir die Wildnes bis wir zu unserem Camp kamen…